Verfasst von: hasepuppy | 20. Oktober 2012

Zuschussrente? Was für’n Quatsch!

Da soll es also die Leyen’sche Zuschussrente richten. Schön! Oder eher nicht! Denn was sich so schön und seriös anhört ist in Wirklichkeit nur die nächste Stufe der Rentenprivatisierung, nachdem immer mehr Menschen gemerkt haben, das das ganze System nichts taugt. Mal davon abgesehen taugen die aktuellen Vorschläge der SPD bezüglich der Ausweitung der betrieblichen Altersvorsorge auch nicht, weil in beiden Fällen immer wieder nur die Finanzwirtschaft profitiert und sonst niemand.

Aber zurück zur Zuschussrente: Unsere Bundesarbeitsministerin verlangt von uns doch tatsächlich, dass wir in Zukunft 30 Jahre in die Rentenversicherung einzahlen und dann noch nebenbei riestern sollen, um dann mit 67 Jahren eine garantierte Rente von 850 Euro zu bekommen, die dann angeblich oberhalb des Alg2-Regelsatzes plus Miete, Neben- und Heizkosten liegen soll. Aber schauen wir uns das doch mal genauer an:

Nehmen wir als Beispiel einen heute 37-jährigen Geringverdiener und den jetzigen Regelsatz von 374 Euro (ja ich weiss, nächstes Jahr gibt es 8 Euro mehr, aber das muss in Zukunft nicht immer so sein) und die KdU von Arnsberg in Höhe von z. Z. 286 Euro (216 Euro KM und 70 Euro NK) (alte Regelung mit 45 qm). Den Beitrag für die Krankenversicherung lasse ich jetzt mal aussen vor, weil man als Rentner in der Regel eh automatisch krankenversichert ist und die Heizkosten eine Variable ist, mit der man nicht sicher rechnen kann, weil sie eine Gleichung mit vielen Unbekannten ist und wohl auch in Zukunft bleiben wird. Macht zusammen 660 Euro! Zählt man dann noch pro Jahr angenommene 2% Inflation hinzu, dann wären das nach 30 Jahren 1195,50 Euro und der Mann müsste, weil er ja nur 850 Euro bekommt, trotzdem dem Gang zum Sozialamt antreten. Die Rente würde angerechnet und die Riesterrente auch. Dass heisst, er hätte 30 Jahre umsonst gespart, der Realwirtschaft das Geld in dieser Zeit entzogen und alle Sparbemühungen wären für die Katz. Die Ministerin will uns alle mit ihren Berechnungen nur Sand in die Augen streuen, weil sich 850 Euro heute nach viel Geld anhört, aber in 30 Jahren gerade mal etwas mehr als den reinen Regelsatz (677,45 Euro) und die Nebenkosten (126,80 Euro) darstellt.

Was tun?

Nun ja – ich würde die normale Rente stärken und einen flächendeckenden Mindestlohn einführen, prekäre Arbeitsplätze abbauen und die Arbeitslosigkeit senken. Anders kommen wir aus dem Dilemma nicht mehr heraus. Und wer jetzt argumentiert, das würde zu teuer, dem kann ich nur sagen, dass die Rettung der Banken mit Sicherheit teurer kommt. Das Geld ist da, aber es ist nur in den falschen Händen!

Wenn wir jetzt nicht handeln, rollt in ein paar Jahren eine riesige Altersarmutswelle auf uns zu. Wollen wir das?

Carpe Diem!

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Verfasst von: hasepuppy | 19. Februar 2012

Mal was Grundsätzliches zur Griechenlandproblematik!

Wie meine Leser bereits gemerkt haben, habe ich micht seit letzter Zeit nicht mehr gemeldet. Das lag unter anderem auch daran, dass mir wegen der Krise und ihrer Beurteilung meinerseits echt die Worte fehlten, so haben sich die Ereignisse in meinen Augen überschlagen.

Ich will zunächst mal versuchen, mit einigen Fehleinschätzungen aus hauptsächlich deutscher Seite aufzuräumen:

1. Es wurde immer wieder behauptet, es handle sich um eine Staatsschuldenkrise!

Das ist falsch! Es ist nach wie vor eine Bankenkrise, weil es die Banken sind, die Griechenland und viele andere Länder zu total überhöhten Zinsen Geld geliehen haben und nun dieses Geld von den Steuerzahlern der reicheren Länder wie Deutschland erpressen, weil die armen Länder dieses nicht mehr zurückzahlen können. Desweiteren haben diese Banken auch noch Wetten auf die Zahlungsfähigkeit dieser Länder laufen, die im Fall eines Verlustes am Ende auch noch vom deutschen Steuerzahler beglichen werden müssen.

2. Es wurde immer wieder behauptet, wir Deutschen würden die Griechen retten müssen!

Das ist wieder falsch! Wir retten nicht die Griechen, sondern wieder einmal die Banken, die sich mit Staatsanleihen verzockt haben. Was die Griechen von der Troika aus IWF, EU-Kommission und EZB an Geldern bekommen, ist für sie nur ein Durchlaufposten. Das geht fast alles wieder an die Banken! Der einfache Grieche hat nichts davon!

3. Es wurde behauptet, die Griechen wären faul!

Das ist tinnef! Der durchschnittliche griechische Arbeitnehmer arbeitet länger und hat weniger Urlaub als der durchschnittliche Deutsche! Wenn  Politiker wie unsere Ex-IM Erika sich wie zu einer Einladung der CDU in Meschede hinstellen und etwas anderes behaupten, dann ist das reiner Populismus!

4. Es wurde behauptet, die griechischen Arbeitnehmer und Rentner würden zu viel Geld bekommen!

Dazu eine Frage: Wer hat denn unseren Export finanziert? Richtig! Unter anderem die Griechen! Dafür haben sie Kredite unter anderem bei unseren Banken aufgenommen. Aber das ist auch nur die eine Seite der Medaillie. Die andere ist, dass unsere Exportstärke auch auf unserem massiv ausgebauten Niedriglohnbereich baut.

5. Es wurde behauptet, dass Griechenland ein Schuldensünder ist und massiv sparen soll!

Dazu etwas Grundsätzliches: Die wirkliche Ursache der sogenannten „Eurokrise“ ist das wirtschafliche Ungleichgewicht zwischen Deutschland und den anderen Länder in der Eurozone. Das Problem ist dabei tatsächlich der Euro, der nicht innerhalb der EU auf- und abgewertet werden kann. Wenn nun ein Land wie Deutschland laufend Überschüsse produziert, muss sich jemand anderes in einer Währungsunion zwingend verschulden. In disem Fall ist das die südliche Peripherie in Europa. Vor dem Euro war das einfacher: Wenn ein Land Defizite machte, wurde die eigene Währung so lange abgewertet, bis wieder ein Gleichgewicht herrschte zwischen Import und Export. Seit der Einführung des Euro ist das natürlich nicht mehr möglich! Seitdem hat die deutsche Wirtschaft aufgedreht. Gerhard Schröder hat mit seinem Niedriglohnbereich dafür gesorgt, dass die hiesigen Arbeitskosten massiv sanken und somit hatten wir hier gegenüber dem EU-Ausland einen riesigen Wettbewerbsvorteil. Derzeit gehen etwa 60 % aller Exporte dort hin. Da aber die südlichen Länder nicht soviel zu uns exportieren konnten, was unter anderem auch an unseren niedrigen Löhnen lag, mussten sie sich bei uns verschulden, um unsere Produkte auch kaufen zu können. Nur igendwann ist einmal das Ende der Fahnenstange erreicht und die Kredite müssen wieder zurück gezahlt werden und das ist jetzt auch unser Problem!

Zur Verdeutlichung: Ich glaube, dass viele Leute immer noch nicht den Sinn des Geldes verstanden haben! Sie glauben das Schulden schlecht und Gewinne gut sind und man müsse Schulden um jeden Preis verhindern. Das ist aber ein Irrglaube, denn dann gäbe es auch kein Geld mehr. Jeder Geldschein, den wir in der Hand halten, ist zugleich auch ein Schuldschein. Verstanden? Nein?

Na gut! Dann versuche ich es anders zu erklären: Wenn ich, sagen wir mal, 100 Euro sparen will, erwarte ich ja auch Zinsen dafür. Das geht aber nur, wenn jemand anderes sich dafür bei mir Verschulden will. Dafür zahlt er dann an mich Zinsen, sozusagen als Lohn dafür, dass ich ihm 100 Euro geliehen habe. So funktioniert das schon seit Jahrhunderten. Dabei ist die Summe des Guthabens und der Schulden immer gleich. Die Summe der Schulden können nie niedriger sein, weil das einer Geldentwertung gleich käme. In einer Bilanz müssen Aktiva und Passiva auch immer gleich hoch sein, ansonsten hat man falsch gerechnet.

Das Gleiche gilt auch für Staaten: Die Höhe der Staatsschulden sind im Idealfalle immer genauso hoch wie die Guthaben seiner Bürger. Sind sie niedriger, sucht sich das Geld der Bürger andere und auch oft illegale Wege, um an Zinsen zu kommen. Das ist auch der Grund, warum in Griechenland viele reiche Leute ihr Geld lieber im Ausland anlegen, anstatt zuhause Steuern zu zahlen – wer investiert schon gerne in rauchende Ruinen. Aber hier in Deutschland ist es auch nicht viel besser. Deswegen hat hier die Finanzlobby auch soviel Einfluss.

6. Es wurde behauptet, dass wenn die EZB Geld druckt und es den Staaten zinsgünstig verleiht, dann die Inflation steigt!

Das ist Quatsch! Die EZB ist in Europa die einzige Institution, die Geld drucken und sogar an sich selbst verleihen kann, um intern Löcher zu stopfen. Das ist ein gesonderter Kreislauf und hat mit dem Geld, welches wir tagtäglich in der Hand haben, nicht viel gemein. Deshalb wird es in in solchen Fällen keine Inflation geben! Wir werden als Steuerzahler auch niemals für Verluste der EZB haftbar gemacht! Sie könnte also ungeniert an die Staaten Kredite zu günstigen Zinsen vergeben, ohne dass sich das für uns negativ bemerkbar machen würde! Warum es in der Praxis so abläuft, dass die EZB erst an die Banken zinsgünstig Geld verleiht, auf dass diese dieses dann zu einem höheren Zinssatz an die Staaten weitergibt, liegt einfach daran, dass es politisch so gewollt ist: Die Banken sollen daran mitverdienen! Dass das aber Gift für wirtschaftlich schwache Staaten in einer Rezession ist, lässt die Verantwortlichen der Troika eher kalt. Die wollen Griechenland gar nicht retten, sondern wieder einmal die Banken! Dafür wird durch ein Austeritätsprogramm massenhaftes Elend in Kauf genommen! Das Spielchen wird so lange fortgesetzt, bis die Banken ihre Verluste wieder drin haben. Da Banken ja von Natur aus den Hals nicht voll bekommen, wird sich das in den anderen europäischen Südländern wiederholen. Wenn dann überall in Europa die Löhne auf ein absolutes Minimum gesenkt worden sind, dann kommen wir dran und das wird bestimmt nicht lustig für uns!

Was mir an dieser Tragödie besonders sauer aufstösst, ist die Grosskotzigkeit etlicher deutscher Politiker, wie dem ferngesteuerten Hosenanzug (Marktkonforme Demokratie), dem Herrn Kauderwelsch („Jetzt wird in Europa Deutsch gesprochen!“) und auch dem Irren im Rollstuhl mit seiner posttraumatischen Belastungsstörung („Zur Hilfe gehört immer jemand, der sich helfen lasen will!“), die mich eher an das Gebahren aus dem ehemaligen Hitler-Deutschland erinnert, was ich zu Recht ablehne. Verständlich, dass sich die Griechen darüber aufregen. Ich finde, diese Protagonisten sollten ob unserer Vergangenheit einfach mal die Klappe halten, bevor noch mehr wertvolles Porzellan zerschlagen wird. Schliesslich wurde die EU gegründet, damit so etwas nie wieder vorkommt. Solche Spinner sorgen dafür, dass wir im europäischen Ausland gehasst werden.

In diesem Sinne schäme ich mich dafür, ein Deutscher zu sein!

Carpe Diem!

Hasepuppy
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Verfasst von: hasepuppy | 4. November 2011

Demoratie? Gibt es die noch in der EU?

Ok! Auch wenn Papandreou sein angekündigtes Referendum auf Druck der Troika wieder abgesagt hat, ist es doch immer wieder interessant zu beobachten, wie sich führende selbsternannte europäische und auch nationale Eliten und auch die dazugehörenden Politiker nach solchen Ankündigungen selbst zum Affen machen. Unser ferngesteuerter Hosenanzug griff dem Vernehmen nach erst zum Telefonhörer um sich mit ihrem französischen Amtskollegen gemeinsam zu empören. Auch viele andere reagierten auch nicht viel besser und die allseits heiss geliebten Börsen brachen ein. Warum? Weil ein Papandreou mit dem Rücken zur Wand stehend nicht mehr weiter wusste und sich die Legitimation für sein von der Troika vorgeschriebenes Handeln vom Volk bestätigen lassen wollte? Das ist gelebte Demokratie, sollte man meinen. Doch nicht für Merkel, Sarkozy und Co! Demokratie? Herrschaft des Volkes? Nicht mit ihnen! Das wäre ja schrecklich, sich vom Volk bestimmen zu lassen, was man zu tun hat und was nicht! Da würde ja bei gewissen Leuten ein ganzes Weltbild in sich zusammenfallen. Das ist der wahre Grund für so ein Verhalten. Demokratie ist eher hinderlich. Man handelt eher nach den Grundsätzen der Marktkonformität. Im Grunde würden sie gerne sogar die alle 4 Jahre anstehenden Wahlen abschaffen, aber das macht man nicht. Das gäbe Ärger! Also darf der Bürger alle 4 Jahre sein Kreuzchen machen und hat danach die Klappe zu halten! Hat ja jahrzehntelang auch geklappt. Bis jetzt! Der Bürger beginnt, aufzuwachen und stellt – im Gegensatz zu diversen Systemmedien – teilweise unbequeme Fragen, weil er merkt, dass hier im Lande etliches falsch läuft und seine Interessen nicht mehr von der Politik vertreten werden. Was macht der Bürger? Er schliesst sich der Occupy-Bewegung an. Das passt den Mächtigen und den Systemmedien gar nicht und sie versuchen, diese Bewegung für sich zu vereinnahmen. Leider meist ohne Erfolg.

Unsere Politiker reagieren deshalb so, weil ihnen das Verständnis für die Demokratie abhanden gekommen ist, aber schmücken tun sie sich trotzdem mit ihr. Welch ein Irrsin! Gerade die Frau Merkel tut genau dieses. Dabei hat sie am 16.06.2005 – damals war sie noch nicht Kanzlerin – eine Rede zum 60. Geburtstag der CDU gehalten, in dem sie behauptete:

Denn wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit.

Das sagt doch alles, oder? Wehret den Anfängen!

Carpe Diem!

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Verfasst von: hasepuppy | 15. Mai 2011

Wie intelligent sind Katzen?

Also, wenn mir jemand das, was ich Euch gleich mal erzähle, früher mal verklickert hätte, hätte ich ihn für bescheuert erklärt.

Was war passiert? Nun ja – was würdet Ihr sagen, wenn ich Euch erkläre, dass meine Katze Minki zum zweiten Mal meine Oma angerufen hat. Ja, Ihr habt richtig gelesen! Sie hat meine Oma angerufen! Beim ersten Mal habe ich ja noch nichts gesagt, obwohl ich das auch schon sehr merkwürdig gefunden habe, aber vor ein paar Tagen hat sich das wiederholt und das machte mich dann doch schon stutzig. Aber schön der Reihe nach:

Wir haben ein Handy – ähm – nein, ein Telefon – nein, auch nicht – ein Zwischending, genannt GDP-02 von Jablocom – also ein grosses Telefon mit klappbarem Riesendisplay, Qwerty-Tastatur und SIM-Kartenschacht. Damit habe ich in der Vergangenheit immer meine Oma angerufen und zwar grundsätzlich über die Telefonbuchfunktion. Nun ist es so, dass ich nicht jeden Tag meine Oma von diesem Telefon aus anrufe, sondern auch andere Personen. Meine Oma ist immer Sonntags dran, also spätestens nach dem Anruf einer anderen Person nicht mehr über die Wahlwiederholung erreichbar. Vor ein paar Monaten lag ich mit meiner LG freitagmorgens um 7:10 Uhr noch im Bett, als ich von einer Stimme aus dem eben diesem Telefon geweckt wurde. Ich hörte immer: „Hallo? Halloooo?“ Ich sprang auf und rannte ins Wohnzimmer, wo das Telefon stand. Als ich aber dort ankam, legte der angerufene Telefonkontakt wieder auf, aber ich konnte noch über die Anrufliste erkennen, dass das meine Oma war. Ich habe sie natürlich sofort angerufen und ihr den Sachverhalt erklärt. Wir fanden das zwar etwas ungewöhnlich, haben aber nicht mehr weiter darüber nachgedacht. Kann ja mal passieren. Das zumindest glaubten wir. Bis vor ein paar Tagen: Es war abends gegen 23:45 Uhr und ich war im Bad, als alle meine drei Katzen wie von der Tarantel gestochen aus dem Wohnzimmer geschossen kamen. Ich hörte danach noch „Tuuut tuuut Hallo!“ und rannte zum Telefon. Es war Oma. Sie hatte schon geschlafen.

Ich frage mich jetzt ernsthaft: Wie schlau sind Katzen? Wie gut ist ihr Gedächtnis? Können sie zählen oder sogar lesen? Wieso ich mich das frage? Weil in beiden Fällen sich die Nummer nicht im Anrufspeicher der Wahlwiederholung befunden hat, sondern lediglich im Telefonbuch unter vielen anderen Einträgen. Man muss also das interne Telefonbuch mittels Pfeiltaste rauf oder runter wählen, bis auf dem Display „Oma“ erscheint, dann nur noch unten rechts auf die grosse grüne Freisprech-Taste drücken und das Telefon stellt die Verbindung per Freisprecheinrichtung her. Nun habe ich mitbekommen, dass mich Minki in der Vergangenheit genau beobachtet hat, als ich meine Oma von diesem Telefon aus angerufen hatte und deren Stimme sie wohl sehr mochte. Immerhin schlich sie bis dato während der Gespräche immer um das Telefon herum und wenn sie rollig war, sagte sie immer dabei „Mamam“. Kann sie sich über Monate hinweg merken, wie oft ich welche Pfeiltaste für das Telefonbuch betätige, oder kann sie etwa lesen, was auf dem Display steht, um dann ganz gezielt die Freisprech-Taste zu drücken? Und das nicht nur einmal, sondern öfters im Abstand von Monaten? Wie kann das sein? Sind Katzen wirklich so intelligent?

Carpe Diem?

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Verfasst von: hasepuppy | 2. Mai 2011

US-Kommando hat einen Toten erschossen?

Was habe ich heute Morgen gelacht: Ein US-Kommando soll Osama bin Laden erschossen haben! Bin wen? Ja genau! Den bin Laden! Warum ich gelacht habe? Nun – ich weiss ja nicht, wen sie da erschossen haben wollen, aber Osama bin Laden war es sicherlich nicht! Der ist nämlich schon seit dem 16.12.2001 tot! Gestorben in Afghanistan angeblich an den Folgen seines Nierenleidens, wie seine Gefährten seitdem behaupten. Die Amis haben also einen Toten erschossen? Mal ganz davon abgesehen – US-Präsident Obama soll den Tod bestätigt haben. Wie kann er das? Er war doch nicht dabei!

Die frühere pakistanische Premierministerin Benazir Bhutto hat über seinen damaligen Tod Bescheid gewusst und hat es öffentlich gegenüber Al-Jazeera am 02.11.2007 bekannt gegeben. Der Dank dafür war dann ihre Ermordung durch die CIA! Aber auch andere hochrangige Politiker aus Pakistan und anderswo, hochrangige CIA-Mitarbeiter und auch etliche Medien haben es seitdem immer wieder bestätigt.

Wer sich genauer darüber informieren möchte, sollte bei „Alles Schall und Rauch“ vorbeischauen. Freeman hat da vor 4 Jahren alles wunderbar zusammengetragen. Doch Vorsicht: Es handelt sich hier augenscheinlich um eine Seite, dessen Eigner unter vorgehaltener Hand u. a. rechtsextreme Interessen vertrtitt. Guckst Du hier: http://www.esowatch.com/. Das heisst aber nicht, dass dort alle Informationen komplett falsch sind. Man muss nur differenzieren können.

Meine Meinung ist Folgende: Die USA haben gemerkt, dass zu viele Menschen inzwischen die Wahrheit kennen und sie ihnen keine Angst mehr machen können. Kaum jemand glaubt noch an einen Terrorismus a la Bin Laden, zumal die Ereignisse um 9/11 mittlerweile als False Flag Operation entlarvt worden sind. Zahlreiche Filme haben auch mit öffentlicher Ausstrahlung dazu beigetragen, dass der offiziellen Darstellung nicht mehr geglaubt wird. Den USA ist somit ein Feindbild abhanden gekommen. Also hat man einen Schlusstrich unter diese ganze Affäre gezogen und eine Erschiessung inszeniert. Den Leichnam hat man dann ganz schnell im Meer versenkt, damit keiner nachprüfen kann, wer der Tote wirklich ist. Angeblich sei man damit einer islamischen Tradition nachgekommen, nach der man Tote innerhalb von 24 Stunden bestatten müsste. Na ja! Wer’s glaubt?

Carpe Diem!

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Verfasst von: hasepuppy | 19. April 2011

Neu für Null – schöner wohnen ohne Geld?

Das hört sich ja schon mal gut an, was der private Fernsehsender Kabel 1 ab Dienstag, den 26. April 2011 werktäglich als Doku-Soap mit dem selbsternannten Wohnprofis Mick Wewers und Volker Harzdorf sendet. Aber ist es das wirklich? Kann man wirklich renovieren, ohne einen einzigen Cent auszugeben? Ist das eine Anleitung für „Do It Yourself“?

Woher bekommen die beiden Handwerker Material und Werkzeug? Auch gleube ich kaum, dass ein Vermieter es zulässt, wenn sein Mieter eine verschlissene Tapete nicht durch eine neue ersetzt. Das kostet doch Geld, oder? Oder gehen die Beiden durch die Baumärkte schnorren? Fragen über Fragen!

Ich persönlich sehe in der Sendung eher einen Argumentationsleitfaden für Jobcenter, die notwendigen Renovierungskosten bei Arbeitslosen nicht zu übernehmen – noch nicht einmal darlehensweise. Warum? Sie könnten die Zahlungen mit dem Hinweis auf diese Sendung blockieren nach dem Motto: „Sehen Sie sich die Sendung an und Sie wissen, wie es auch ohne Geld funktioniert.“. Man sollte das mal weiter beobachten!

Update: Nach Analyse des Trailers, stellt sich heraus, dass erst ausgemistet (Container sind nicht umsonst zu haben!), dann noch verwertbare Gegenstände verkauft und von dem Erlös dann möglichst billig renoviert werden soll. Wohl dem, der noch enstsprechend Wertvolles besitzt, das er verkaufen kann. Der Rest hat dann wohl die Arschkarte gezogen! Sprich – wer nichts Wertvolles zu verkaufen hat, zahlt drauf! Ob die Jobcenter später darauf spekulieren, um Geld einzusparen? Wir werden es sehen!

Carpe Diem!

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Verfasst von: hasepuppy | 6. April 2011

Ist Thomas Kallay jetzt überall zur Unperson erklärt worden?

Das darf ja wohl nicht wahr sein! Dem Mann haben wir Hartzis einiges zu verdanken! Er war es, der der Regierung die Stirn geboten und bis zum Bundesverfassungsgericht gegen den Regelsatz geklagt hat! Hat das wer vergessen? Da gab es jetzt eine Zeit lang einen immensen Medienrummel darüber, dass er weiterklagen will und schon bekommt Thomas aus Strassburg die Mitteilung, dass sein Verfahren doch nicht weiterläuft. Woran mag das wohl liegen? Er vermutet ja, dass unsere Uschi, wie er sie nennt, beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte interveniert haben könnte, was ich selbst allerdings auch nicht ausschliessen möchte. Schliesslich möchte sie diesen „Fall“ ja ganz gerne in ihrem Sinne zum Abschluss bringen – so zumindest meine Vermutung. Dazu passt auch, dass Thomas überall aus den Foren geflogen ist, wahrscheinlich auf Druck von „Ganz Oben“! Die Foren, von denen ich weiss, dass sie ihn dort nicht mehr haben wollen, sind zum einen http://www.chefduzen.de/ und zum anderen http://www.elo-forum.org/. Bei letzterem darf man den Namen „Thomas Kallay“ noch nicht einmal voll ausschreiben! Beiträge solcher Art werden entweder sofort gelöscht oder zumindest auf „Off Topic“ gesetzt. Man kann sagen, er ist dort zur Unperson erklärt worden! Was soll das? Was hat der Mann denen angetan? Anstatt ihm dankbar dafür zu sein, dass er ihnen mit dem Gang vor das Bundesverfassungsgericht eine Menge Arbeit abgenommen hat, wird er augenscheinlich auf Druck von „Ganz Oben“ dafür auch noch geschasst! Da stellt sich mir natürlich ganz offen die Frage, ob die Leute in den dortigen Redaktionen nicht genug Arsch in der Hose haben, diesem Druck stand zu halten! Ach ja – ich vergass – Speichellecken an den Absätzen der Mächtigen ist ja angenehmer! Stimmt! Macht auch weniger Stress und ist umsonst!

Es könnte aber auch sein, dass mich mein heutiger Artikel auch in die Bedroullie bringen könnte, was mir aber herzlich egal sein kann, da ich mich immer noch auf die grundgesetzlich garantierte Meinungsfreiheit berufen kann!

Thomas Kallay hat auf jeden Fall bei den Linken in Bottrop eine neue publizistische Heimat gefunden und bietet auch in deren Forum seine nun aktualisierte Materialsammlung zum Download an!

Carpe Diem!

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Verfasst von: hasepuppy | 26. Februar 2011

Warum man nie in der BILD werben sollte.

Worum geht es? Es geht darum, dass die Band „Wir sind Helden“ von der Agentur Jung von Matt angefragt wurden, für ein Testimonial im Rahmen einer Bild-Werbekampagne mitzumachen. Die Antwort von der Frontfrau und Sängerin der Band, Judith Holofernes ist zwar ein wenig verschwurbelt, aber doch ganz grosses Kino. Da deren Server ob der vielen Anfragen zusammengebrochen sind, hier noch mal der komplette Schriftwechsel, den ich mal von Netzpolitik.org (ich hoffe, Markus ist mir nicht böse) komplett übernommen habe, da ich glaube, dass dieses Statement verbreitet werden sollte, da immer noch zu viele Menschen der BILD blind vertrauen:

DIE ANFRAGE

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind als Werbeagentur mit der aktuellen BILD-Kampagne betraut, in der wir hochkarätigen Prominenten eine Bühne bieten, ihre offene, ehrliche und ungeschönte Meinung zur BILD mitzuteilen.

Derzeit planen wir die nächste Produktionsphase für Frühjahr 2011. Die neu zu produzierenden TV- und Kinospots sowie Plakat- und Anzeigenmotive sollen die bestehenden Motive von Veronica Ferres, Thomas Gottschalk, Philipp Lahm, Richard von Weizsäcker, Mario Barth u.v.m. ergänzen.

Für diese Fortführung der Kampagne möchten wir sehr gern “Wir sind Helden” gewinnen.

Das schöne an der Kampagne ist, dass sie einem guten Zweck zu Gute kommt. BILD spendet in Namen jedes Prominenten 10.000,- Euro an einen von Ihnen zu bestimmenden Zweck.

Lassen Sie uns gern telefonieren und die Details besprechen. Zur Detailinformation senden wir Ihnen bereits heute anbei einige weiterführende Informationen.

Ich freue mich dazu von Ihnen zu hören.
Herzliche Grüße aus Hamburg,
Jung von Matt/Alster Werbeagentur GmbH

DIE ANTWORT

Liebe Werbeagentur Jung von Matt,

bzgl. Eurer Anfrage, ob wir bei der aktuellen Bild -Kampagne mitmachen wollen:

Ich glaub, es hackt.

Die laufende Plakat -Aktion der Bild -Zeitung mit sogenannten Testimonials, also irgendwelchem kommentierendem Geseiere (Auch kritischem! Hört, hört!) von sogenannten Prominenten (auch Kritischen! Oho!) ist das Perfideste, was mir seit langer Zeit untergekommen ist. Will heißen: nach Euren Maßstäben sicher eine gelungene Aktion.

Selten hat eine Werbekampagne so geschickt mit der Dummheit auf allen Seiten gespielt. Da sind auf der einen Seite die Promis, die sich denken: Hmm, die Bildzeitung, mal ehrlich, das lesen schon wahnsinnig viele Leute, das wär schon schick… Aber irgendwie geht das eigentlich nicht, ne, weil ist ja irgendwie unter meinem Niveau/ evil/ zu sichtbar berechnend… Und dann kommt ihr, liebe Agentur, und baut diesen armen gespaltenen Prominenten eine Brücke, eine wackelige, glitschige, aber hey, was soll´s, auf der anderen Seite liegt, sagen wir mal, eine Tüte Gummibärchen. Ihr sagt jenen Promis: wisst ihr was, ihr kriegt einfach kein Geld! Wir spenden einfach ein bisschen Kohle in eurem Namen, dann passt das schon, weil, wer spendet, der kann kein Ego haben, verstehste? Und außerdem, pass auf, jetzt kommt´s: ihr könnt sagen, WAS IHR WOLLT!

Und dann denken sich diese Promis, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, irgendeine pseudo -distanziertes Gewäsch aus, irgendwas “total Spitzfindiges”, oder Clever- Unverbindliches, oder Überhebliches, oder… Und glauben, so kämen sie aus der Nummer raus, ohne ihr Gesicht zu verlieren. Und haben trotzdem unheimlich viele saudumme Menschen erreicht! Hurra.

Auf der anderen Seite, das erklärt sich von selbst, der Rezipient, der saudumme, der sich denkt: Mensch, diese Bild -Zeitung, die traut sich was.

Und, die dritte Seite: Ihr, liebe jungdynamische Menschen, die ihr, zumindest in einem sehr spezialisierten Teil eures Gehirns, genau wisst, was ihr tut. Außer vielleicht, wenn ihr auf die Idee kommt, “Wir sind Helden” für die Kampagne anzufragen, weil, mal ehrlich, das wäre doch total lustig, wenn ausgerechnet die…

Das Problem dabei: ich hab wahrscheinlich mit der Hälfte von euch studiert, und ich weiß, dass ihr im ersten Semester lernt, dass das Medium die Botschaft ist. Oder, noch mal anders gesagt, dass es kein “Gutes im Schlechten” gibt. Das heißt: ich weiß, dass ihr wisst, und ich weiß, dass ihr drauf scheißt.

Die BILD -Zeitung ist kein augenzwinkernd zu betrachtendes Trash -Kulturgut und kein harmloses “Guilty Pleasure” für wohlfrisierte Aufstreber, keine witzige soziale Referenz und kein Lifestyle -Zitat. Und schon gar nicht ist die Bild -Zeitung das, als was ihr sie verkaufen wollt: Hassgeliebtes, aber weitestgehend harmloses Inventar eines eigentlich viel schlaueren Deutschlands.

Die Bildzeitung ist ein gefährliches politisches Instrument – nicht nur ein stark vergrößerndes Fernrohr in den Abgrund, sondern ein bösartiges Wesen, das Deutschland nicht beschreibt, sondern macht. Mit einer Agenda.

In der Gefahr, dass ich mich wiederhole: ich glaub es hackt.

Mit höflichen Grüßen,
Judith Holofernes

Recht hat sie! Wir brauchen mehr von solchen Leuten, die den Verantwortlichen ungeschminkt die Wahrheit sagen!

Carpe Diem!

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Verfasst von: hasepuppy | 25. Februar 2011

Café bietet Eiscreme aus Muttermilch an!

Als ich eben diesen Artikel auf „FAZ.net“ las, habe ich den Mund fast nicht mehr zu bekommen. Da bietet doch tatsächlich jemand in London Eis mit dem Namen  „Baby Gaga“ und einem Muttermilchanteil von 20 % an. Die Begründung soll angeblich dahin gehen, dass Muttermilch ein Bioprodukt sei und dass man über den Geschmack die Erwachsenen dazu anregen möchte, die eigenen Babys wieder zu stillen.

Das Verrückteste dabei ist, dass es genügend Spenderinnen gibt, die auch noch 15 Pfund für den Viertelliter Muttermilch bekommen.

Na denn – Guten Appetit!

Carpe Diem!

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Verfasst von: hasepuppy | 24. Februar 2011

Der Sohn von Thilo Sarrazin bezieht Hartz IV

Es liest sich wirklich wie ein Witz, aber es scheint wahr zu sein, was jetzt in der Zeitung „Die BUNTE“ und anschliessend in der „TAZ“ und auch im „Focus“ zu lesen ist: Der Sohn vom Berliner Ex-Finanzsenator und Ex-Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin, Richard Sarrazin, bekommt Alg2 und fühlt sich nach eigener Aussage noch gut dabei. Ich will jetzt nicht darüber dikutieren, ob der 30-Jährige zu faul zum Arbeiten ist  oder ob er durch Eigenverschulden arbeitslos wurde – nein! Mir geht es um die Doppelzüngigkeit seines Vaters und seiner Thesen, obwohl die Verhältnisse in seiner eigenen Familie ganz klar dagegen sprechen:

Auch Kinder der selbsternannten Elite können in den Genuss von Hartz IV kommen und das schneller als es denen lieb ist!

Herr Thilo Sarrazin sollte lieber mal vor seiner eigenen Haustüre kehren, anstatt am laufenden Band Ausländer und Hartz IV-Empfänger zu verhöhnen!

Carpe Diem!

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Verfasst von: hasepuppy | 22. Februar 2011

Ich habe eine fürchterliche Wut im Bauch!!!

Warum? Weil ich das Geschacher im Hartz IV-Vermittlungsausschuss für absolut unwürdig halte! Dann die freudigen Gesichter der Verhandlungsführerinnen Von der Lügen (CDU) und Schwesig (SPD) bei der anschliessenden Pressekonferenz, in der sie berichten durften, es endlich geschafft zu haben – das macht mich wütend! Wütend für 5 lächerliche Euronen jetzt und noch einmal 3 für 2012! Wütend für eine Pauschalierung der KdU, die bei den Gesprächen gar nicht erst erörtert wurden und faktisch für viele eine drastische Leistungskürzung bedeuten! Wütend, weil Bänkster unserer Regierung offenbar viel mehr wert sind als wir Hartz IV-Empfänger! Wütend, weil z. B. die ZPO (Zivilprozessordnung) einem Mittellosen unnötig Steine in den Weg legt, wenn man gegen diesen Irrsinn klagen möchte! Das alles macht mich fürchterlich wütend! Der Sozialticker hat heute einen Beitrag verfasst, den ich genau so unterschreiben würde!

Leute: Wacht auf und werdet ebenfalls wütend!

In diesem Sinne – Carpe Diem!

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Verfasst von: hasepuppy | 21. Februar 2011

Tierquälerei in Arnsberg-Hüsten

Am 3. Februar hat die Tierschutzorganisation Peta einen besonders krassen Fall von Tierquälerei in Arnsberg-Hüsten aufgedeckt, gefilmt und letztendlich angezeigt. Wer sich dieses Video anschauen möchte, kann es hier tun. Allerdings sollten empfindliche Personen schon mal vorsorglich eine Kotztüte bereithalten!

Der Besitzer der Tiere, Walter B. aus Arnsberg-Hüsten, der mir auch persönlich bekannt ist, hielt auf seinem von der kath. Kirchengemeinde gepachteten Grundstück über 100 Tiere in einem unwürdigen Zustand. Darunter waren Kaninchen, Hühner, Enten und Gänse, die er wohl auch für den Eigenbedarf und ohne Einhaltung jeglicher Hygienevorschriften dort schlachtete. Die Tierschutzorganisation Peta ging wohl auf Hinweisen der Bevölkerung dort nach.

Und überhaupt: Der Mann ist in Hüsten kein Unbekannter. Dort hält sich schon seit einigen Jahren das Gerücht, er hätte mal einen Warmabbruch seiner Hütte auf dem besagten Grundstück durchgeführt, bei dem seine Schweine, die er damals hielt, umgekommen seien. Ob daran etwas dran ist, kann man heute nicht mehr ermitteln, aber das Gerücht hält sich bis heute. Auch von anderen Formen der Tierquälerei wurde mir schon des öfteren von Bekannten vorgetragen, die ich jetzt aber nicht weiter erörtern möchte, sonst wird das Ganze noch wirklich unappetitlich. Walter B. selbst versuchte sich aus der jetzigen Affäre zu ziehen, in dem er behauptete, man hätte den toten Tieren Rattengift verabreicht und sah sich in einer Rufmordkampagne, weshalb er Peta wegen Hausfriedensbruchs anzeigte.

Zu guter Letzt hatte jetzt alles ein gutes Ende: Wie das Portal „Der Westen“ am Samstag den 19. 2. 1011 berichtete, wurden jetzt alle Tiere aus den Ställen geholt, nachdem Walter B. eingelenkt hat. Angeblich will er sich jetzt einer Therapie unterziehen. Na ja – wer es glaubt?

Ein Nachspiel wird das Ganze wohl haben und zwar für das Kreisveterninäramt des HSK in Meschede in Form einer Dienstaufsichtsbeschwerde. Bei denen war Walter B. kein Unbekannter und die wussten schon seit Jahren Bescheid, haben aber nichts dagegen getan!

Die Frage in der Bevölkerung lautet jetzt wohl, ob der Mann noch jemals wieder Tiere halten wird. Ich fürchte, ja, denn Tiere gelten im juristischen Sinne als Sache und Tierquäler kommen in der Regel mit einer Geldstrafe und einem Tierhaltungsverbot davon, das aber keiner kontrolliert. Leider!

Carpe Diem!

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Es ist ja löblich, dass Thomas Kallay, Kläger gegen die Hartz-IV-Regelsätze vor dem Bundesverfassungsgericht (Urteil vom 09. Februar 2010, Az.: 1 BvL 1/09 u.a.), eine umfangreiche Materialsammlung für Klagewillige anbietet, aber der folgende Absatz ist dann doch schon ziemlich heftig:

Folgendes dazu bitte beachten:
Diese beiden oben genannten PDF-Dateien MÜSSEN dem Widerspruch / Ü-Antrag AUSGEDRUCKT beigefügt werden. Die Dokumente mit insgesamt 173 Seiten müssen auch so miteinander verbunden werden (z.B. durch Binden lassen in einem Copyshop) daß da keine Seiten mehr „verloren“ gehen können…  Einreichung auf CD oder Hinweis auf den öffentlichen Status der beiden Dokumente bringt nichts, weil beide dann später von den Gerichten nicht beachtet werden. Sie müssen beiliegen auf Papier, und wer mein Widerspruchs- / Ü-Antragsformular liest, der sieht, daß der Inhalt beider Dokumente zum Inhalt des Widerspruches erklärt wird.

Die Böker-Stellungnahme ist zudem unbedingt vollständig FARBIG DREIMAL auszudrucken, einmal für die ARGE/Jobcenter zusammen mit dem Widerspruch / Ü-Antrag und dem Ausdruck des BVerfG-Urteils, einmal später fürs Gericht zusammen mit dem Widerspruch / Ü-Antrag und dem Ausdruck des BVerfG-Urteils, und einmal zusammen mit dem Widerspruch / Ü-Antrag und dem Ausdruck des BVerfG-Urteils für Ihre/Eure Akte bei Ihnen/Euch zuhause.Das Widerspruchsschreiben selbst enthält zudem eine Empfangsbescheinigungsklausel, die die ARGE / Jobcenter abzustempel hat mit Datum und Unterschrift – und zwar auf einer von Ihnen / Euch ebenfalls unterschriebenen KOPIE des Widerspruchsschreibens. Diese Kopie sollte zudem oben links Seite für Seite miteinander verklebt und hernach in der Ecke umgeknickt und getackert sein, damit die Kopie ein zusammenhängendes Dokument ist.

Zur Erinnerung: Das sind mal eben 519 DIN A 4-Seiten, davon 372 in Farbe, die ausgedruckt werden müssen!

Das ist für einen Arbeitslosen, der keinen oder nur einen Tintenstrahldrucker hat, völlig unmöglich, zumal die Kosten für das Binden (sofern ein Copy-Shop überhaupt erreichbar) auch nicht gerade von  Pappe sind. Nee, Thomas – Deine Bemühungen in allen Ehren, aber so wird das nichts mit dem massenhaften Klagen gegen den verfassungswidrigen Regelsatz!

Diese Kosten werden meines Wissens nach auch von niemanden ersetzt! Zudem kommt, dass Viele noch nicht mal MS Office installiert haben, geschweige etwas von den freien und kostenlosen Alternativen OpenOffice oder LibreOffice gehört haben. Wiederum haben Viele weder von Office, noch von Computern oder gar Internet Ahnung (Ich denke da gerade an die vielen älteren Grundsicherungsbezieher im Rentenalter, die von dieser Thematik überhaupt nichts wissen!). Wie wollen die gegen den Regelsatz vorgehen, wenn ihnen solche juristischen Stolpersteine in den Weg gelegt werden? Es hat halt nicht jeder ein Büro mit freundlichen Mitarbeitern um die Ecke, die ihm diese Dokumente mal eben kostenlos aus dem Internet laden, für ihn umschreiben, ausdrucken und zusammenbinden!

Das muss auch billiger gehen!

Carpe Diem!

Update: Mir mailte gerade jemand vom Erwerbslosenforum:

Lösung: Deinem Anwalt die Unterlagen per E-Mail schicken und
ihn bitten, dies so wie beschrieben zu tun.

Antwort von mir dazu:

Mein Anwalt wird das auch nicht umsonst tun. Gut möglich, dass er sich weigert, weil er womöglich mehr Kosten als Einnahmen dadurch hat. Vor allem dann, wenn ich nicht der einzige Kläger in dieser Sache bin!

Ausserdem: Schon mal versucht, einen E-Mail-Anhang von über 60 MB zu verschicken? So wird das nichts! Zumal sehr viele Menschen (und dazu gehören auch Juristen) nicht irgendwelche Anhänge aus Angst vor Viren öffnen. Das Gleiche gilt übrigens auch für externe Datenträger! Es hat halt nicht jeder Linux!

Carpe Diem!

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Wie ich mittlerweile mitbekommen habe, strebt der Ministerpräsident des Saarlandes, Peter Müller (CDU), ein Amt als Richter des Bundesverfassungsgerichtes an. Das war der CDU sicherlich schon lange bekannt. Herr Müller ist aber bisher meines Wissens nach noch nie nennenswert in entsprechender juristischer Tätigkeit in Erscheinung getreten. Ausserdem sollten Richter – vor allem Verfassungsrichter – politisch unabhäng sein. Sind sie es nicht, und das sehe ich hier, laufen sie Gefahr, bei anstehenden Urteilen politisch instrumentalisiert zu werden.

Ist es möglich, dass Frau von der Leiharbeit mit ihrer Härte im Vermittlungsausschuss bezüglich der Regelsatzhöhe darauf baut, dass ein späterer Verfassungsrichter Peter Müller eine eventuell dann anstehende Verfassungsbeschwerde ablehnt mit der Begründung, die Regelsätze seien verfassungsgemäss? Ich will diese Vision zwar nicht heraufbeschwören, aber bei diesen Leuten ist doch mittlerweile fast alles möglich!

Dass die von der Regierung anvisierten 364 Euro für Alleinstehende politisch motiviert sind, dürfte auch Unbedarften mittlerweile aufgefallen sein. Dass dafür auch im Bereich der EVS getrickst wurde, ist auch keine Neuigkeit mehr. In Zeiten des Internets kann man halt nicht mehr alle belügen, obwohl die meisten Deutschen das bekannte Hetzblatt aus Hamburg lesen. Unsere Bundesarbeitsministerin weiss, dass ihr Gesetz, wenn es denn so durchkommt wie von ihr geplant, wieder vor dem Bundesverfassungsgericht landen wird. Warum bleibt sie dann bei den Verhandlungen so hart? Oder denkt sie, sie wäre nicht mehr im Amt, wenn das höchste deutsche Gericht irgendwann wieder darüber verhandelt – nach dem Motto: Nach mir die Sintflut? Aber dann könnte sie aber auch einlenken, was sie aber auch schon deshalb nicht tun wird, um ihren Freunden in der Wirtschaft nicht auf die Füsse zu treten. Merke: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Schliesslich würde dann ja bei ihr der allseits bekannte Drehtüreffekt ausbleiben und das ist natürlich schlecht für’s Geschäft.

Also bleibt die Frage: Warum bleibt die Frau so hart?

Carpe Diem!

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Verfasst von: hasepuppy | 30. September 2010

Hat Frau von der Lügen ein Ei am Wandern?

Und zwar ein unbefruchtetes? Die spinnt doch langsam! Erst gibt sie eine Erhöhung der Regelsätze um nur 5 Euro bekannt und lässt die vom Bundesverfassungsgericht geforderte Transparenz und Nachvollziehbarkeit vermissen, dann lässt sie die Opposition nicht an den Rohdaten aus der EVS von 2008 schnuppern und nun stellt sich heraus, dass gar nicht wirklich gerechnet, sondern lediglich auf ein Papier zurück gegriffen wurde, welches am 27 10.2008 vom Bundesfinanzministerium herausgegeben wurde. Welch eine Blamage! Zu den übrigen Benachteiligungen in diesem Referentenentwurf möchte ich mich hier besser nicht äussern, sonst verfalle ich noch in das bekannte Zitat von Max Liebermann!

Carpe Diem!

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Verfasst von: hasepuppy | 29. August 2010

Prof. Unsinn fordert Maut für alle Strassen!

Ich dachte erst, ich hätte einen Augenfehler – aber nein, es stimmt und steht in der Wirtschaftswoche und wurde natürlich promt in der BLÖD und im Portal „Der Westen“ weiterverbreitet. Ich meine, man kann den Mann zwar ignorieren, aber er ist dank unserer Mainstreammedien immer wieder präsent und seine dämlichen Aussagen werden auch immer wieder auf die Titelseiten gedruckt, sodass irgend was immer irgendwie hängen bleibt – vor allem bei denjenigen, die nicht kritisch darüber nachdenken.

Darin fordert er:

Natürlich muss die Maut zeit- und ortsabhängig sein. Wer unbedingt fahren will, wenn auch andere es wollen, der soll so viel dafür bezahlen, dass er die anderen dafür kompensieren könnte, dass sie später zum Ziel kommen. Wer aber flexibel ist und auf eine andere Zeit auszuweichen bereit ist, zu der er niemanden behindert, der kann billiger fahren. So wird der Verkehrsfluss beruhigt und die Transportkapazität der Straßen mehr vergrößert, als es milliardenschwere Straßenbauprogramme je bewirken könnten.

Was bedeutet das für Millionen Pendler, die auf dem Weg von und zur Arbeit auf das Auto angewiesen sind? Sie werden nach den Forderungen des o. g. Herrn gnadenlos abgezockt, weil sie weder zeitlich, nocht örtlich ausweichen können.

Mit solchen Sprüchen hat sich der werte Herr Sinn seinen Spitznamen alle Ehre gemacht und damit wieder mal bewiesen, dass er flüssiger ist als Wasser – nämlich völlig überflüssig!

Carpe Diem!

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Verfasst von: hasepuppy | 10. August 2010

Was hat die GVU mit der CC-Lizenz zu tun?

Ich sage mal, in erster Linie gar nichts! Und trotzdem spielen sie sich auf, als wären sie die Rechteinhaber der Videos bei Vimeo, die sie dort haben löschen lassen. Laut Netzpolitik.org traf es wohl 5 Videos:

Auf Twitter häufen sich Beschwerden, dass die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) gerade Amok läuft und anscheinend wahllos Videos bei der Video-Plattform Vimeo löschen läßt. Betroffen sind u.a. Mario Sixtus, der die Löschung von gleich vier Videos seines Elektrischen Reporters beklagt, von denen er jeweils der Urheber ist und die unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht wurden. Alexander Lehmann ist mit “Du bist Terrorist” ebenfalls betroffen.

Ich würde den den betroffenen Urhebern raten, sich einen Anwalt zu nehmen und die GVU selbst wegen Urheberrechtsverletzung zu verklagen.

Carpe Diem!

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Verfasst von: hasepuppy | 2. August 2010

Nur 400 € Alg2?

Wie der Spiegel berichtete, plant das Bundesarbeitsministerium, die Regelsätze auf 400 € steigen zu lassen. Was sich erstmal gut anhört, ist allerdings Volksverdummung im Quadrat. Die 400 Euronen sind heute wegen diversen Preissteigerungen in etwa genauso viel wert, wie die 345 Euro im Jahre 2005! 500 Euro wären angebrachter gewesen, sind aber mit dieser Regierung nicht möglich.

Zu den Planungen über die Kinderregelsätze fällt mir aktuell gar nichts mehr ein. Etwas diskriminierenderes als ein Gutscheinsystem gibt es nicht! Warum legt man den Kindern nicht gleich Armbinden um, um sie als Hartzis zu kennzeichnen, wie man es vor dem zweiten Weltkrieg mit den Juden gemacht hat? Gutscheine bewirken das Gleiche! Wenn schon Gutscheine, dann aber auch für alle, und bei reichen Eltern wird dann eben Papas Konto für die hinter dem Gutschein liegende Leistung belastet. Aber das wollen die Eliten ja nicht. Deren Gören sind ja angeblich was Besonderes!

Carpe Diem!

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Verfasst von: hasepuppy | 25. Juli 2010

Nur 25 qm für alleinstehende Arbeitslose?

Eigentlich ist es eine Frechheit, dass es solche Vorschläge von angeblichen Experten gibt. Noch frecher ist allerdings, das solche Vorschläge auch noch offen als Forderungen ausgesprochen werden. Und das Schlimmste daran ist die Tatsache, dass das Volk grösstenteils dazu noch Beifall klatscht, anstatt es als das abzuurteilen, was es in Wirklichkeit ist: Ein Hirngespinst von Bekloppten, die von der Realität überhaupt keine Ahnung haben, die sich noch nicht einmal in die Lebenswirklichkeit von Arbeitslosen hineinversetzen können, geschweige denn eine Ahnung vom aktuellen Wohnungsmarkt haben. Da wird von 25 qm angemessenem Wohnraum gefaselt, obwohl es kaum angemessene Wohnungen mit dieser Grösse auf dem deutschen Markt gibt, von einigen Appartements abgesehen, die aber für Arbeitslose eher unerschwinglich sein werden.

Was also ist das Ziel? Etwa jenes, auf normale Wohnungen so viele Arbeitslose zusammen zu pferchen, wie nur irgendwie möglich? Was dann? Mauer drum? Mit Wachposten, um sicher zu gehen, das der normale Bevölkerungsteil, der noch Arbeit hat, nicht belästigt wird? Ein Ghetto? So wie das Warschauer Ghetto etwa? Ist es das, was diese Spinner wollen? Das hatten wir alles schon mal! Zur Nazi-Zeit! Warum nicht gleich Arbeitslager mit einem grossen Tor, über dem dann steht: „Arbeit macht frei!“? Wer dann nicht mehr arbeiten kann, der kann ja gleich erschossen werden! So zu sagen als „Sozialökonomisches Frühableben“! Ich bin fürchterlich sauer über solche Dummheiten! Hat die Menschheit wirklich nichts aus ihren Fehlern in der Vergangenheit gelernt?

Carpe Diem!

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Das kennt ja wohl jeder, denke ich mal. Da meldet man sich nach langer Zeit mal bei den ach so lieben Verwandten  und möchte aus freien Stücken Neuigkeiten erzählen oder Selbiges erfahren – und dann das:

„Du, ich bin gerade auf dem Sprung und in Eile. Rufe bitte später noch mal an.“

Wenn das einmal oder zweimal passiert, könnte man ja noch denken, dass der oder die Angerufene vielleicht wirklich keine Zeit haben. Wenn so etwas aber immer wieder passiert oder wenn der oder die ach so liebe Verwandte stundenlang im Nachbarort weilt und angeblich nicht in der Lage ist, danach mal auf ein „Hallo!“ vorbei zu schauen und auf Nachfrage behauptet, er oder sie hätte keine Zeit dafür gehabt, dann nenne ich das schlicht eine Frechheit.

Warum wird nicht gleich gesagt:

„Du, ich möchte mit Dir nichts mehr zu tun haben. Bitte melde Dich nie wieder bei mir.“

Oder etwas krasser:

„Du, ich bin total egoistisch veranlagt und Familie interessiert mich nicht die Bohne! Also verpiss Dich und geh mir nie wieder auf den Keks!“

Das wäre zwar hart für den Anrufer, aber wenigstens ehrlich! Statt dessen wird geheuchelt und gelogen, bis sich die Balken biegen und das alles nur um den Anrufer nicht weh tun zu wollen. Sie interessieren sich nicht für Familienzusammenhalt und gegenseitige Hilfe in der Not, sondern nur für ihren eigenen Egoismus. Jeder will mit dem Kopf durch die Wand und wenn es dann knallt, stehen sie womöglich vor dessen Haustür, dem sie jahrelang nicht zuhören, geschweige denn helfen wollten und betteln selbst um Hilfe. Was soll man dazu noch sagen?

Jesus hat mal gesagt:

„Liebe deinen Nächsten, wie Dich selbst!“ (Matthäus 22)

Nur, wer ist mein Nächster? Das ist jeder, der mir überall begnegnet! Das kann ein Armer, aber auch ein Reicher, ein Fremder oder halt auch der ach so liebe Verwandte sein und das vergessen die Meisten. Sie lieben nur sich selbst und genau das wird einmal deren Untergang sein!

Carpe Diem!

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Verfasst von: hasepuppy | 12. Juli 2010

Mandriva Linux 2010.1 Spring ist da, aber…

… die vorhandenen Systeme aktualisieren einfach nicht. Selbst ein

mdkapplet-upgrade-helper –new_distro_version=2010.1

endet damit, dass einige Reposerver nicht gefunden werden können und die ganze Routine abbricht. Schade! Da kann man nur warten, bis die Verantwortlichen das Problem gelöst haben.

Wie ich schon berichtet habe, ist wohl endlich Mandriva Linux 2010.1 Spring endlich am 08.07.2010 erschienen und kann hier und hier heruntergeladen werden.

Carpe Diem!

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Verfasst von: hasepuppy | 5. Juli 2010

Und alle warten auf Mandriva Linux 2010.1 Spring …

Nachdem das Mandriva Linux 2010.1 Spring angesichts der traditionell halbjährigen Releasezyklen schon seit einiger Zeit überfällig ist, wurde es noch mal um ein paar Tage wegen Hardware-Problemen und aus organisatorischen Gründen verschoben und soll nun am 8. Juli 2010 erscheinen. Schaun mer mal! Zumal die Zukunft von Mandriva noch lange nicht endgültig gesichert ist, trotz der Tatsache, das es neue Investoren gibt.

Es müsste folgende Software enthalten sein, sofern sich gegenüber dem Releasekandidaten nichts geändert haben sollte: Gnome 2.30.1, KDE 4.4.3, Kernel 2.6.33.4, OpenOffice.org 3.2 und Firefox 3.6.3. Mandriva bietet nun auch den freien Browser Chromium im offiziellen Repositorium an. Auch Opera soll wohl erstmals im non-free-Zweig der Mirrors zur Verfügung gestellt werden.

Carpe Diem!

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Verfasst von: hasepuppy | 1. Juli 2010

Christian Wullf ist deutscher Bundespräsident Nummer 10!

Aha! Das war doch eigentlich schon vorher klar gewesen, dass Christian Wullf zum neuen Bundesgrüssaugust gewählt wurde. Zumindest für die Mainstreammedien. Und auch ich habe damit gerechnet, obwohl ich den Kerl nicht leiden kann. Die Berichterstattung war einfach zu sehr „Pro Wullf“! Die grosse Enttäuschung der Medien über die „nur!“ 600 Stimmen im ersten Wahlgang konnte man fast ergreifen. Die haben sich von vorn herein auf den Mann eingeschossen. Er war ihr Favorit! Nicht der Herr Joachim Gauck und auch nicht die Frau Luc Jochimsen, die massiv unbeachtet blieb. Alles andere, was während des Tages geboten wurde, obwohl ich aus Zeitgründen nicht alles sehen konnte, war einfach nur Show. Seichtes Geschwätz! Kaum irgendwelche konkrete Inhalte. Absolut oberflächlich! Insofern kann kann ich Wolfgang Lieb von den Nachdenkseiten nur recht geben, wenn er schreibt:

Der ganze Wahltag wurde inszeniert, wie eine Casting-Show bei der der beliebteste Kandidat gefunden werden sollte. Das Public Viewing auf der Reichstagswiese und die ständigen „Fan“-Interviews passten so richtig ins Bild.

Und wozu das Ganze? Damit wir einen neuen Bundesgrüssaugust bekommen, der unserem Hosenanzug noch auf die Schulter klopft, anstatt ihr mal so richtig in den A… zu treten und ihr die Leviten zu lesen und ansonsten alles an unsozialen, grundgesetz- und völkerrechtswidrigen Gesetzen unterschreibt und veröffentlicht, welche unsere Junta entgegen dem Volkswillen beschlossen hat? Na, dann mal gute Nacht, Deutschland!

Carpe Diem!

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Verfasst von: hasepuppy | 28. Juni 2010

Intelligenztest für Einwanderer?

Wie blöd ist das denn? Haben die Deppen aus der Union während der Fussballweltmeisterschaft in Südafrika nichts Besseres zu tun, als laut über einen Intelligenztest für Einwanderer nachzudenken? Schlimm genug, dass immer mehr Deutsche aus meist berechtigten Gründen das Land verlassen und wir froh sein könnten, dass es Menschen aus dem europäischen und auch aussereuropäischen Ausland gibt, die den Weg zu uns gefunden haben und für uns nicht nur eine kulturelle Bereicherung darstellen, sondern auch die Steuerzahlerlücke wieder füllen, die durch die Auswanderer gerissen worden ist. Diesen meist oft noch jungen Menschen versucht man immer wieder Knüppel zwischen die Beine zu werfen, wohl in der Hoffnung, dass diese straucheln.

Was haben diese Herren von der Union davon, wenn sie so einen Unsinn fordern? Haben sie Angst davor, dass diese Menschen, sollten sie den Intelligenztest nicht bestehen, ihnen als Hartz-IV-Empfänger in Zukunft auf der Tasche liegen, oder wollen sie nur hochintelligente Leute, die bei unseren bundesdeutschen Hungerlöhnen noch Spitzenleistung bringen? Ich denke mal, deren Argumentation könnte auch so aussehen, dass man in Deutschland erheblich an Bildungskosten spart, wenn man nur noch hochintelligente Leute ins Land lässt. Alles ist möglich!

Doch zu allererst müssen sich diese Herren die Frage gefallen lassen, ob sie denn überhaupt wüssten, was Intelligenz ist. Intelligenz hat mitnichten etwas mit Schulbildung zu tun, obgleich dieses leider immer noch die vorherrschende Meinung ist! Intelligenz ist nichts anderes, als die Fähigkeit, auf unvorhergesehene Situationen angemessen und logisch zu reagieren! So gesehen könnte diese Forderung nach Intelligenztests für Einwanderer auch nach hinten los gehen, in dem die Einwanderer auch ganz schnell wieder auswandern, wenn sie merken, wie mies sie hier in Deutschland behandelt werden.

Ich habe einen guten Freund aus Conakry/Guinea in Afrika, der heute als anerkannter Deutscher in Deutschland lebt und den ich seit 2001 ein wenig begleitet habe. Der Mann ist damals als politischer Flüchtling über die Elfenbeinküste zu uns hier nach Arnsberg gekommen, wo ich ihn damals, als ich noch gemeinnützige Tätigkeiten bei der Stadt ausübte, kennen lernte. Er war hochgebildet (er war in Conakry bis zu seiner Exmatrikulation wegen politischer Aktivitäten Biochemiestudent) und er konnte kein Wort Deutsch, dafür aber fliessend Englisch und Französisch, worauf ich mich mit ihm nur sehr umständlich unterhalten konnte, da ich kein Französisch kann und mein Englisch auch nicht so toll ist. Er hat es aber trotz aller widrigen Umstände geschafft, innerhalb einer sehr kurzen Zeit von etwa ein bis zwei Jahren aus dem Asylantencontainer herauszukommen, eine Wohnung und eine vernünftig bezahlte Arbeitsstelle zu finden und Deutsch zu lernen. Die grösste Hürde war für ihn allerdings der Einbürgerungstest, den er allerdings auch mit Bravour bestanden hat und vor dem sogar sich für intelligent haltende deutsche Bundesbürger kapituliert sind. Allerdings fand ich, dass dieser Test absolut daneben war und auch an der Lebenswirklichkeit vieler Asylanten und Einwanderer vorbei ging.

Genauso daneben ist auch dieser Intelligenztest. Er spiegelt nicht die Lebenswirklichkeit wieder. Auch ein nicht so intelligenter Mensch ist eine Bereicherung für unsere Gesellschaft. Das sollten sich die Herren Trapp und Ferber von der Union mal deutlich hinter die Ohren schreiben!

Carpe Diem!

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Verfasst von: hasepuppy | 23. Juni 2010

Wer wählt die Prominenten für die Bundesversammlung?

Es ist kaum zu glauben: Kaum begeht unser Bundeshorst Fahnenflucht und schon streiten sich alle über seinen Nachfolger, der 30 Tage später von der Bundesversammlung gewählt werden muss. So weit, so gut. Nun wird sich wohl jeder denken, es wäre ja alles in Butter. Ist es aber keineswegs!

Wikipedia sagt dazu:

Die Bundesversammlung besteht aus den Mitgliedern des Deutschen Bundestages (als sogenannte geborene Mitglieder) und einer gleichen Zahl von gekorenen Mitgliedern, die von den Volksvertretungen der Länder (Landtag, Abgeordnetenhaus, Bürgerschaft) gewählt werden. Die Bundesversammlung ist damit die größte parlamentarische Versammlung der Bundesrepublik Deutschland.

Wie viele Mitglieder die jeweilige Volksvertretung in die Bundesversammlung entsendet, hängt von der Bevölkerungszahl des jeweiligen Landes ab, wobei nur Einwohner mit deutscher Staatsbürgerschaft berücksichtigt werden. Die Bundesregierung macht die Zahl der von den einzelnen Landtagen zu wählenden Mitglieder, nach dem Hare-Niemeyer-Verfahren ermittelt, im Bundesgesetzblatt bekannt. Die Mitglieder werden dann von jedem Landesparlament per Verhältniswahl aus den Vorschlagslisten entsprechend deren Stimmenzahl nach dem D’Hondt-Verfahren bestimmt.

Die Wahl der Mitglieder durch die Landtage erfolgt nach Vorschlagslisten, wobei jeder Abgeordnete jeweils eine Stimme hat und die Geschäftsordnung des jeweiligen Landtags zur Anwendung kommt. Das Vorschlagsrecht ist nicht in einem Bundesgesetz geregelt. Es ist parlamentarischer Brauch, dass die Landesparlamente die durch sie zu entsendenden Mitglieder der Bundesversammlung in einer verbundenen Wahl ohne Aussprache einstimmig wählen.

Zur Bundesversammlung ist wählbar, wer zum Bundestag wählbar ist. Die zur Bundesversammlung entsandten Vertreter müssen keine Mitglieder der Volksvertretungen sein; regelmäßig werden neben den Spitzenpolitikern der einzelnen Länder auch ehemalige Politiker, Prominente, Sportler und Künstler gewählt. Die Mitglieder der Bundesversammlung sind an Aufträge und Weisungen nicht gebunden.

Und genau beim letzten von mir zitierten Abschnitt liegt der Hase im Pfeffer begraben. Der neu zu wählende Bundesgrüssaugust soll ja das gesamte deutsche Volk in der Welt vertreten und zudem soll er auch noch Gesetze unterschreiben und veröffentlichen, die uns als Volk persönlich – und zwar jeden Einzelnen von uns –  betreffen, aber er wird zum Teil von Leuten gewählt, die wir als Volk direkt gar nicht dazu ermächtigt haben. Oft ist es eine Elite aus Film, Sport, Wirtschaft oder Kunst, oder ehemalige Politiker, die im wirklichen Leben eigentlich nichts mehr zu sagen haben. Also meist Menschen, die so abgehoben sind, dass sie vom wirklichen Leben der einfachen Bürger gar keine Ahnung haben. Wer hat diese Leute gewählt? Die Führungsetagen der Parteien oder gar die Parteibasen? Wenn ich mir die Liste der Prominenten z. B. aus Thüringen anschaue, könnte man vermuten, dass da von Seiten der etablierten Parteien CDU, SPD, FDP und Grünen von oben herab bestimmt wurde, wer den Präsidenten wählen darf und wer nicht. Ich sehe nur aalglatte Typen.

Man sollte annehmen dass diese Wahl ein wenig die Meinung des Volkes wiederspiegelt, aber dem ist bei weitem nicht so. Es herrscht auch bei der Bestimmung (Wahl) der Promis zur Bundesversammlung nur knallhartes politisches Kalkül.

Carpe Diem!

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Verfasst von: hasepuppy | 18. Juni 2010

Neuer Name für die FDP: Fette Drei Prozent

Dank des letzten ZDF-Politbarometers haben wir es jetzt quasi amtlich: Die FDP hat sich in Volkes Gunst auf wahnsinnige, sagenhafte 3%! heruntergekaspert und im Internet unter den Bloggern die Bezeichnung „Fette Drei Prozent“ für das Kürzel FDP mehr als verdient verliehen bekommen. Nachdem die Partei Anfang des Jahres mit Recht als Mövenpick-Partei verschrieen wurde, der Parteichef Westerwelle dann von „spätrömisch dekadenten“ Hartz IV-Empfängern schwurbelte, die führenden Mitglieder dieser Elitenvertretung trotz Staatsverschuldung nicht von ihrem Steuersenkungswahnsinn für ihre Klientel ablassen konnten und Christian Lindner eine reichlich unverschämte Forderung bezüglich der KdU für Arbeitslose aufgestellt hatte, ist es nun für die FDP an der Zeit, sich mit ihren laut Umfragen 3% in die Bedeutungslosigkeit zu versenken. Der letzte Dolchstoss war dann wohl das Sparpaket, zu dessen Beratungen die FDP der CDU/CSU bezüglich notwendiger Steuererhöhungen bei den Reichen und Begüterten dieses Landes das Wort redeten.

Deshalb: Diese Leute braucht kein Mensch! Diese Partei braucht kein Mensch!

Carpe Diem!

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Verfasst von: hasepuppy | 10. Juni 2010

Ein tolles Sparpaket?

Was haben sich die Koalitionäre sich da eigentlich gedacht? Das war doch wieder mal der Verteilungsversuch von unten nach oben übelster Sorte! Kein Gedanke daran, mal den Spitzensteuersatz zu erhöhen! Oder die Märchensteuer für Hotelübernachtungen wieder auf das alte Niveau anzuheben! Und warum zahlen wir immer noch Entwicklungshilfe an China in Millionenhöhe? Kein Wort davon! Statt dessen werden wieder einmal  die Ärmsten der Armen für eine durch und durch verfehlte Politik zur Kasse gebeten! Diesen Leuten fehlt der makroökonomische Sachverstand! Von Volkswirtschaftslehre haben weder Merkel, noch Westerwelle oder irgend einer der beteiligten Personen eine Ahnung. Das Geschwafel von der schwäbischen Hausfrau ist einfach nur Quatsch, weil man Staatsschulden nicht betriebswirtschaflich lösen kann. Das führt ganz schnell in die Deflation. Warum? Ganz einfach:

Wenn der Staat seine Ausgaben drosselt, führt das zu Einnahmeausfällen in vielen Bereichen des Baugewerbes, in vielen Schlüsselindustrien, die vorher gefördert wurden (z. B. Solarindustrie), was wiederum Massenentlassungen auslöst, und auch in grossen Teilen der Bevölkerung, die dann weniger für den Konsum übrig haben und für den wichtigen Binnenmarkt wegfallen. Wenn aber – unter anderem auch als Folge anhaltender Niedriglohnpolitik – der Masse das Geld fehlt, müssen die Preise sinken, damit die Händler ihre Produkte überhaupt noch los bekommen. Die Folge ist, dass die Verbraucher aber nicht kaufen, sondern auf den nächsten oder übernächsten Tag warten, in der Hoffnung, das alles noch billiger wird. Weil aber wegen fehlender Nachfrage die Preise sinken müssen, werden im Gegenzug die Löhne gesenkt, was wiederum Preissenkungen zur Folge hat. So etwas nennt man Deflation. Diese ist deswegen so gefährlich, weil man sich kaum noch aus dieser Situation befreien kann. Das Beispiel Japan lässt grüssen. Dort steckt man schon seit 20 Jahren in der Deflationsspirale.  Die Japaner haben damals die selben Fehler gemacht, wie wir heute: Niedriglöhne und Abbau der Staatsaktivitäten.

Ich muss Wolfgang Lieb und Albrecht Müller von den Nachdenkseiten in vollem Umfang Recht geben, wenn sie hier und hier das Sparpaket als absolut untaugliches Mittel zur Staatssanierung geisseln, den politischen Akteuren den makroökonomischen und volkswirtschaftlichen Sachverstand absprechen und in diesem Zusammenhang immer wieder auf die drohende Deflation hinweisen, zumal diese politischen Fehler nicht nur in Deutschland, sondern auf Druck des IWF fast überall in Europa gemacht werden und das macht die Sache so gefährlich!

Carpe Diem!

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Verfasst von: hasepuppy | 2. Juni 2010

Zensursula von der Leyarbeit beliebt???

Als RTL am 31.05.2010 uns erzählen wollte, dass unser mittlerweile abgetretene Bundeshorst im Volk so beliebt gewesen sei, habe ich noch ungläubig mit dem Kopf geschüttelt. Als sie aber heute Morgen auf N24 berichteten, dass unsere Schönheit Zensursula von der Leyarbeit als aussichtsreiche Kandidatin für das Bundespräsidentenamt gehandelt würde, unter anderem auch deshalb, weil sie ja so beliebt sei, habe ich echt einen Lachkrampf bekommen. Beliebt? Ja bei wem? Bei mir nicht!

Die Liste ihrer Verfehlungen ist lang: Erst lässt sie sich als Familienministerin für ein für sie fachfremdes Gesetzesvorhaben bezüglich der Internetsperren missbrauchen, dann wollte sie als Bundesarbeits- und Sozialministerin Hartz 4-Kinder mit Gutscheinen abspeisen und das ist noch nicht alles. Die vollständige Liste würde hier den Rahmen sprengen.

Aber sie kann sich sicher sein: Das Netz vergisst nichts. Sobald sie sich als Bundespräsidentin einen Fehler leistet, werden wir ihre bisherigen Fehler brühwarm aufs Butterbrot schmieren.

Ich kann mir gut vorstellen, warum diese Frau für unsere Eliten so attraktiv ist: Wer sich für jeden Mist einspannen lässt und zudem auch noch extrem beratungsresistent ist, der unterschreibt letztendlich jedes Gesetz.

Wehret den Anfängen!

Carpe Diem!

Update: Gestern Abend (03.05.2010) meldete die Tagesschau, das Zensursula aus dem Rennen sei und dass die Koalition jetzt lieber den niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff als Bundeskasper haben will. Was das für einer ist, könnt Ihr bei Fefe nachlesen.

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Verfasst von: hasepuppy | 31. Mai 2010

Köhler, Horst! Wegtreten!

Auch wenn es diverse Medien wie RTL heute nachmittag anders verkündeten: Wirklich beliebt war der Mann ja nun wirklich nicht. Erst löste er vor über einem Jahr eine Empörung aus, als er behauptete, wir hätten alle über unsere Verhältnisse gelebt, und nun kam er mit einer Rede um die Ecke, die nur so vor Verfassungsfeindlichkeit strotzt. Was hat sich unser Bundeshorst da eigentlich gedacht. Ist klar, dass sich die Menschen – und zwar mit Recht, wie ich finde – darüber aufregen und ihn entsprechend kritisieren. Für ihn gab es folglich nur eine Konsequenz: Wegtreten!

Carpe Diem!

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Aha! Jetzt will der Rösler nur eine kleine Kopfpauschale. Der Mann hat wohl gemerkt, dass die Holzhammermethode nicht wirkt. Jetzt rudert er zurück und probiert es mit einem kleineren Hammer, damit man sich an den Schmerz schon mal gewöhnt. Schlaues Kerlchen!

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Carpe Diem!

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