Verfasst von: hasepuppy | 21. Februar 2011

Tierquälerei in Arnsberg-Hüsten

Am 3. Februar hat die Tierschutzorganisation Peta einen besonders krassen Fall von Tierquälerei in Arnsberg-Hüsten aufgedeckt, gefilmt und letztendlich angezeigt. Wer sich dieses Video anschauen möchte, kann es hier tun. Allerdings sollten empfindliche Personen schon mal vorsorglich eine Kotztüte bereithalten!

Der Besitzer der Tiere, Walter B. aus Arnsberg-Hüsten, der mir auch persönlich bekannt ist, hielt auf seinem von der kath. Kirchengemeinde gepachteten Grundstück über 100 Tiere in einem unwürdigen Zustand. Darunter waren Kaninchen, Hühner, Enten und Gänse, die er wohl auch für den Eigenbedarf und ohne Einhaltung jeglicher Hygienevorschriften dort schlachtete. Die Tierschutzorganisation Peta ging wohl auf Hinweisen der Bevölkerung dort nach.

Und überhaupt: Der Mann ist in Hüsten kein Unbekannter. Dort hält sich schon seit einigen Jahren das Gerücht, er hätte mal einen Warmabbruch seiner Hütte auf dem besagten Grundstück durchgeführt, bei dem seine Schweine, die er damals hielt, umgekommen seien. Ob daran etwas dran ist, kann man heute nicht mehr ermitteln, aber das Gerücht hält sich bis heute. Auch von anderen Formen der Tierquälerei wurde mir schon des öfteren von Bekannten vorgetragen, die ich jetzt aber nicht weiter erörtern möchte, sonst wird das Ganze noch wirklich unappetitlich. Walter B. selbst versuchte sich aus der jetzigen Affäre zu ziehen, in dem er behauptete, man hätte den toten Tieren Rattengift verabreicht und sah sich in einer Rufmordkampagne, weshalb er Peta wegen Hausfriedensbruchs anzeigte.

Zu guter Letzt hatte jetzt alles ein gutes Ende: Wie das Portal „Der Westen“ am Samstag den 19. 2. 1011 berichtete, wurden jetzt alle Tiere aus den Ställen geholt, nachdem Walter B. eingelenkt hat. Angeblich will er sich jetzt einer Therapie unterziehen. Na ja – wer es glaubt?

Ein Nachspiel wird das Ganze wohl haben und zwar für das Kreisveterninäramt des HSK in Meschede in Form einer Dienstaufsichtsbeschwerde. Bei denen war Walter B. kein Unbekannter und die wussten schon seit Jahren Bescheid, haben aber nichts dagegen getan!

Die Frage in der Bevölkerung lautet jetzt wohl, ob der Mann noch jemals wieder Tiere halten wird. Ich fürchte, ja, denn Tiere gelten im juristischen Sinne als Sache und Tierquäler kommen in der Regel mit einer Geldstrafe und einem Tierhaltungsverbot davon, das aber keiner kontrolliert. Leider!

Carpe Diem!

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